Rundbrief Nr. 69 (Juli 2005)  

 

Bitten an den neuen Bischof von Linz

Einige unumgängliche Maßnahmen zur Erneuerung der Diözese

 

Voll Zuversicht erwarten wir die Ernennung des neuen Linzer Diözesanbischofs durch den Heiligen Vater, dem ja die Situation in der Diözese Linz seit vielen Jahren bestens bekannt ist. Der neue Bischof wird wahrlich ein Übermaß an Glauben und Kraft benötigen, wenn er Maßnahmen zur Erneuerung der Diözese setzen will. Die normalen Katholiken versichern dem kommenden Bischof ihre volle Unterstützung dabei - auch und besonders im Gebet - und wenden sich hier mit einigen Bitten an ihn:

Zur Liturgie

1. Wir wünschen uns, daß es in jeder Pfarrkirche am Sonntag zumindest eine „normale“ Sonntagsmesse gibt, die nach den Vorgaben unserer Heiligen römisch-katholischen Kirche gefeiert wird. Dies sollte auch entsprechend angekündigt werden - z.B.:

                        8:00 Röm. kath. Messe

                        9:30 Linzer Messe

Alle Christgläubigen haben das Recht auf eine wahre Liturgie und besonders auf eine Feier der heiligen Messe, wie sie die Kirche gewollt und festgesetzt hat...(Redemptionis Sacramentum, 12).  Die Christgläubigen haben das Recht, daß die kirchliche Autorität die heilige Liturgie vollständig und wirksam regelt, damit die Liturgie niemals als «Privatbesitz von irgend jemandem, weder des Zelebranten noch der Gemeinde, in der die Mysterien gefeiert werden», betrachtet werde. (R.S., 18). 

Wir wissen natürlich, daß dies nicht von heute auf morgen zu verwirklichen ist - zu groß ist bereits die Verwirrung unter Gläubigen und Priestern. Aber es sollte doch - als ersten Schritt - in jeder Stadt zumindest eine Pfarre geben, wo normale Katholiken sonntags zur Messe gehen können, ohne mit den bösesten Überraschungen rechnen zu müssen (z.B. in Wels, mit gut 50.000 Einwohnern, gibt es heute keine einzige solche Pfarre mehr).

 

2. Es müßte doch möglich sein, daß sonntags in jeder der 468 Pfarren einer der 768 Priester (laut Jahrbuch der Diözese 2005) die Hl. Messe feiert. Auch die Mehrzahl der pensionierten Priester ist  noch in der Lage, eine Sonntagsmesse zu zelebrieren. Es ist nicht nachvollziehbar, daß es am Sonntag Laien-Gottesdienste gibt, wobei man die Gläubigen in der Meinung läßt, sie würden mit einer Teilnahme dort das Sonntagsgebot erfüllen.     

3. Die unseligen Arbeitsverträge der Pastoralassistent/in/nen, welche diese zum "Meßgestalten" und regelmäßigen Predigen anhalten, müssen revidiert werden (es ist den Laien in der kath. Kirche  nicht erlaubt, bei einer Messe zu predigen). 

 

Zum "Dialog"

 

Wir wünschen uns, daß der neue Bischof nicht nur vom Dialog spricht, sondern die Anliegen der Gläubigen wenigstens anhört, wenn sie sich mit ihren Sorgen an ihn wenden. So  wäre es schon ein guter Anfang, wenn der neue Bischof z.B. den Empfang von persönlich an ihn gerichteten Briefen mit den Anliegen und Sorgen der Gläubigen seiner Diözese wenigstens bestätigt.

 

Zur Lehre

 

Wir wünschen uns, daß der Bischof und die ihm unterstehenden Priester wieder die unverkürzte Wahrheit der Lehre Christi und der Kirche verkünden. Die diözesanen Bildungseinrichtungen (Theol. Hochschule, Bildungshäuser, Religionsunterricht) sollen wieder die volle katholische Lehre verbreiten. Als Themen seien hier nur genannt: Sakramente (Beichte,...), Meßopfer (Realpräsenz, Liturgie, Sonntagsgebot), Sexualmoral (Pille, außereheliche Beziehungen, Abtreibung), Homosexualität uam.    

 

Einige weitere Bitten an den neuen Bischof von Linz

 

Priesterstand: Wir wünschen uns, daß die Priester in unserer Diözese wieder den Stellenwert erhalten, der ihnen in der römisch-katholischen Kirche zusteht. Dadurch könnte man sicherlich wieder den einen oder anderen Priesterkandidaten für dieses in der Kirche unersetzbare Amt gewinnen, nachdem zuletzt die Anzahl der Priesterkandidaten in unserer Diözese - logischerweise - gegen NULL gegangen ist.

 

Priesterkleidung: Wir wünschen uns, daß die Priester in der Öffentlichkeit wieder als solche erkennbar sind. Dies ist nicht nur ein öffentliches Bekenntnis der Priester zu ihrer Berufung, sondern würde auch die Kirche in der Öffentlichkeit wieder mehr präsent machen. 

 

Überlieferte Liturgie in leerstehenden Kirchen: Wir wünschen uns, daß leerstehende Kirchen für Messen im überlieferten (lateinischen) Ritus verwendet werden dürfen. Selbstverständlich würde dabei keinerlei finanzieller oder sonstiger Aufwand für die Pfarren oder die Diözese entstehen.

 

Kirchenzeitung: Wir wünschen uns, daß die Kirchenzeitung wieder zu einem Instrument der Wahrheit und Glaubensverkündigung wird und nicht mehr ein Forum für Glaubenszweifel, Kirchenkritik, Banalität und Schwachsinn ist. 

 

Kirchensteuer: Wir wünschen uns, daß die Kirchensteuermittel ausschließlich nur noch für Aktivitäten verwendet werden, die dem Glauben dienen, und nicht mehr dem Gegenteil.

 

Bezahlte "Oberlaien": Wir wünschen uns, daß möglichst KEINE Laien mehr auf den Gehaltslisten der Diözese aufscheinen - es gibt genügend Katholiken, die gerne ehrenamtlich für ihre Kirche tätig sind – wir brauchen keine Oberlaien! Diese Maßnahme würde der Glaubwürdigkeit der Heiligen katholischen Kirche in Oberösterreich extrem nützlich sein. Laien, die notorisch gegen die Lehre und Vorschriften der Kirche verstoßen, sollen einmal abgemahnt und im Wiederholungsfall sozialverträglich gekündigt werden. Keine Firma und kein weltlicher Verein würde ein gegen die eigenen Vorschriften gerichtetes Verhalten der Angestellten tolerieren. Noch schwerer wiegt dieses Verhalten in der Kirche, in der es um die ewige - freilich nicht jedem einsichtige - Wahrheit geht! 

 

Jugendarbeit: Wir wünschen uns, daß die Jugendarbeit wieder auf katholischem Fundament stattfindet. Beispiele in "konservativen" Gruppierungen zeigen, daß dies heute sehr wohl - und überaus erfolgreich - möglich ist!  

 

Pastoralamt: Wir wünschen uns, daß das Pastoralamt geschlossen, verkauft und das Geld für katholische Mission in armen Ländern verwendet wird. Der gesamte zentrale Apparat sollte auf ein Minimum beschränkt werden. Die hier tätigen Priester werden in den Pfarren dringend benötigt und können dort die bezahlten Laien ersetzen. Alle Leser, für die das unvorstellbar ist, seien auf das Beispiel Italien verwiesen (siehe auch DIE WAHRHEIT Nr. 64: "Italien: Keine Kirchensteuer, keine Oberlaien, keine Kirchenaustritte" - Der Brief eines italienischen Pfarrers).

 

Es ist ganz klar, daß dieses "Programm" wirklich übermenschliche Anstrengungen von einem Bischof erfordert. Die meisten dieser Punkte werden sich nicht ohne personelle Veränderungen - gerade in den diözesanen Zentralstellen - verwirklichen lassen. Aber wir sind zuversichtlich, daß der neue Bischof die Probleme sieht und auch den nötigen Glauben und die Kraft haben bzw. bekommen wird, um sie anzupacken. Es geht ja um nicht weniger als um das Seelenheil der ihm anvertrauten Gläubigen sowie um sein eigenes!

Ein wirkliches Vorbild für den neuen Bischof könnte sein tapferer Vorgänger, der heiligmäßige Bischof Rudigier sein (1811-1884, unter ihm wurde der großartige Linzer Dom zu Ehren der "unbefleckten Empfängnis Mariens" gebaut - den man heute ja nur noch verschämt "Marien-Dom" nennt).

Beten wir für den neuen Bischof von Linz!     

 

Linzer (Alp-?)Träume

 

Einen kurzen Leserbrief aus der Sonntagsrundschau  vom 12.6.2005 wollen wir Ihnen nicht vorenthalten:

Ich träumte, daß wir oberösterreichischen Katholiken uns in synodalen Gesprächen auf eine junge verheiratete Bischöfin einigen konnten. Den Vatikan haben wir per SMS über unsere Entscheidung informiert. Der neue Papst Benedikt XVI. war hellauf begeistert. F.B., St. Georgen / G.

Kommentar: Man fragt sich, warum Katholiken mit solchen "Träumen" nicht in eine protestantische Glaubensgemeischaft übertreten - dort finden sie ja all ihre Wünsche bereits erfüllt!

 

Liturgiechaos in der Diözese Linz

Meßsimulation durch Welser Diakon?

 

Der Pfarrmoderator der Pfarre St. Franziskus feierte eine „Dreikönigsmesse“. Ca. 100 Fotos bezeugen die liturgische Entgleisung.

Linz (www.kath.net, 26.1.2005): Das Foto zeigt es deutlich: Ein Mann mit weißer Albe und blassgelber Querstola steht vor dem Altar und hält eine Hostie in die Höhe. Der Mann ist Diakon, die Feier heißt „Dreikönigsmesse“. Von einem Priester fehlte bei dem Event in der Welser Pfarre St. Franziskus (Diözese Linz) am 6. Jänner 2005 jede Spur. Auf den rund 100 auf der Pfarr-Website veröffentlichten Fotos ist keiner zu sehen. Stattdessen ist Diakon und Pfarrassistent (= Leiter der Pfarre) Franz Schrittwieser fotografiert, wie er eine Simulation einer Wandlung von Brot und Wein vollzieht und diese danach an die Mitfeiernden verteilt. Auf der Website und im Pfarrblatt wird die Handlung ebenfalls als „Messe“ bezeichnet. Die Verantwortlichen der Welser Pfarre haben keine Scheu, ihre liturgischen Sonderwege zu dokumentieren. Sie warten noch mit anderen Fotos auf, in denen sie zeigen, dass die Bedingungen für eine gültige Meßfeier längst nicht mehr erfüllt werden. Unter anderem sieht man eine Pastoralassistentin, die mitbeteiligt am Hochgebet ist bzw. den Segen gibt. Angehörige der Welser Pfarrei und Leiterin der dortigen Frauenrunde ist Irmgard Lehner. Sie war bis 2004 Frauenbeauftragte der Diözese Linz. Ein weiteres bekanntes Gesicht ist ebenfalls in der Pfarre zu finden: Pfarrmoderator Anton Achleitner, der sich seit längerem als Vertreter des „Kirchenvolksbegehrens“ sieht. Auf der Website der Pfarre spricht auch der Pfarrwebmaster Klartext. Zum Gerücht, dass Ministrantinnen verboten werden könnten, meinte Bernd Kinschner: „Es ist einfach nur traurig, wie ein paar verknöcherte Greise, die sich ihr Lebtag nie Sorgen um irgendetwas machen mußten, die Aufbauarbeit von vielen Jahren und Jahrzehnten gefährden.“ „Pastoralassistenten sollen auch in ihrer Arbeit beschnitten werden: Wer hält dann die Messen, wenn es keine Priester gibt oder – warum soll der verheiratete Pastoralassistent schlechter zu Gott stehen als der Priester, der seit Jahren ein Verhältnis pflegt“, ist weiter zu lesen. „Mit Wissen der Kirche und der Gläubigen. Wohlgemerkt, ich wende mich nicht gegen sie, sondern gegen die Doppelmoral: was ich nicht (offiziell) weiß, macht mich nicht heiß (und ich will sowieso nichts wissen).“ Die relevanten Fotos sind von KATH.NET archiviert und an mehrere Bischöfe übermittelt worden. Im Falle, daß die Fotos von der Pfarrhomepage entfernt werden, stellen wir die relevanten Fotos auf Anfrage anderen Medien zur Verfügung. Bis jetzt gibt es von Bischof Maximilian Aichern keine offizielle Stellungnahme zu den Vorfällen.

 

Requiem für einen Freund: Judas Iskariot

 

Linzer Kirchenzeitung wirbt zur Fastenzeit für eine Ausstellung der wahrlich besonderen Art

 

Teilweise aus WWW.KREUZ.NET: Die Linzer Kirchenzeitung warb in ihrer Ausgabe vom 15. März (Nr.11/2005) für eine Ausstellung in der Linzer Ursulinenkirche mit der Aufforderung, "die Rolle und Person des Judas Iskariot neu zu sehen" (Zitat LKZ). Die Ausstellung wurde am Aschermittwoch mit einem Gottesdienst eröffnet, den Höhepunkt bildete ein "Concert Spirituel" am Karfreitag um 15:00 Uhr. Der Text zur Ausstellung setzt sich für die Heiligsprechung des Verräters Judas ein. Er habe nicht Selbstmord begangen, sondern sei von den anderen Aposteln beseitigt worden. Deshalb verdiene er es, als Fürsprecher der Selbstmörder, Ausgeschlossenen, Exkommunizierten, Hexen und Apostaten angerufen zu werden. Auch einen passenden "Festtag" hat man dem Vernehmen nach schon gefunden: den Mittwoch der Karwoche. Man darf gespannt sein, ob Judas tatsächlich in den "Linzer Heiligenkalender" aufgenomen wird. Das "Heiligtum" des Verräters Judas war in der Krypta der Ursulinenkirche aufgestellt, genau an der Stelle, wo früher die verstorbenen Schwestern bis zur Beerdigung aufgebahrt waren.

Veranstalter dieser Ausstellung war das katholische "Forum St. Severin", eine Gruppierung der "Katholischen Aktion" in der Diözese Linz. Für die Ursulinenkirche verantwortlich ist der Linzer Akademikerseelsorger Peter-Paul Kaspar. Die Linzer Kirchenzeitung wird nach wie vor von vielen Pfarrern in ihren Kirchen "aus Gehorsam" aufgelegt.

 

 

IK Linz: Antrag auf Visitation der Diözese

Zwei Briefe haben vielleicht zur Annahme von Bischof Aicherns Rücktritt beigetragen

 

Der Initiativkreis katholischer Laien und Priester in der Diözese Linz richtete zwei Schreiben nach Rom, das erste am 20. Februar 2005:

An das Päpstliche Staatssekretariat, I. Sektion: Allgemeine Angelegenheiten, z.Hd. Seiner Eminenz Angelo Kardinal Sodano, I-00120 Vatikanstadt

Zur Kenntnis der Kongregation für die Bischöfe; Kongregation für die Glaubenslehre; Kongregation für den Gottesdienst. Zur Weiterleitung an ggf. weitere zuständige Dikasterien

Eminenz, hochwürdigster Herr Kardinal!

In den letzten Wochen wurde in verschiedenen Medien auf Vorgänge und Zustände in der Diözese Linz hingewiesen, die mit den kanonischen Rechten der Gläubigen nicht zu vereinbaren wären (vgl. kath.net 11.1., 13.1., 31.1., 1.2., 7.2., 14.2.). In den Meldungen ist u.a. von Predigtverpflichtungen für Pastoralassistenten, von verschiedenen liturgischen Missständen und sogar von Messsimulationen die Rede. S. Em. Kardinal Scheffczyk sprach in diesem Zusammenhang in der Zeitung „Die Tagespost“ sogar von „revolutionärem Potential“ (a.a.O., 3.2.05).

Da uns bislang kein Dementi von Seiten der Diözese bekannt geworden ist, müssen wir leider davon ausgehen, dass die Berichterstattung den Tatsachen entspricht. Als von den Verhältnissen direkt betroffene Gläubige der Diözese Linz reichen wir deshalb hiermit gemäß Nr. 184 der Instruktion „Redemptionis Sacramentum“ (in Verbindung mit CIC can.1417§1) „beim Apostolischen Stuhl aufgrund des Primats des Papstes Klage“ ein und beantragen eine Apostolische Visitation der Diözese. Wir bitten um Weiterleitung dieses Antrags an andere ggf. zuständige römische Dikasterien.

Wir bitten ferner darum, uns über den Fortgang der Angelegenheit auf dem Laufenden zu halten, damit wir auch uns verbundene Gläubige  informieren können. Mit der Bitte um Ihren bischöflichen Segen...

Das zweite Schreiben, datiert mit 12. März 2005, ging an dieselben Adressaten:

Ergänzend zu unserem Schreiben vom 20. Februar 2005 möchten wir Ihnen eine weitere große Sorge der treuen Katholiken der Diözese Linz mitteilen:

Seit Jahren wird bei maßgeblichen Stellen der Diözese – u.a. beim Pastoralamt, der Kirchenzeitung, dem Pastoralrat, bei KMB und KFB - eine Einstellung zu Fragen der Homosexualität sowie auch ein entsprechendes Verhalten sichtbar, welche beide offensichtlich nicht in Übereinstimmung mit der Lehre der Kirche und gesundem sittlichen Empfinden stehen. Es konnte z.B. die Vergabe des „Solidaritätspreises“ der Linzer Kirchenzeitung an die „Homo-sexuelleninitiative Linz“ nur durch massive Proteste von Gläubigen verhindert werden.

Ferner ist eine gewisse Offenheit für pornographische und blasphemische bzw. glaubensverhöhnende Aktionen – auch in kirchlichen Räumen - festzustellen. Dies alles reicht bis zu wirklich schweren Ärgernissen.

Alle unsere bisherigen Bemühungen haben keine wesentlichen Änderungen bewirken können. Und wenn sich Gläubige mit diesen Sorgen an den Bischof wenden, wissen sie nicht einmal, ob der Bischof ihre Briefe überhaupt zu Gesicht bekommt.

Somit ersuchen wir, unseren Antrag auf Apostolische Visitation durch beigeschlossene Unterlagen, die nur einen kleinen Teil des verfügbaren Materials darstellen, zu ergänzen.

Mit der Bitte um Ihren bischöflichen Segen ...

Es war zu erwarten, daß man in Rom eine Visitation mit allen Mitteln zu verhindern sucht. Anders als in St. Pölten, wo Bischof Krenn nicht freiwillig den Hut nahm, versucht man mit dem Rücktritt von Bischof Aichern offenbar, um eine offizielle Vistation in Linz herumzukommen. Auffällig ist, daß Kardinal Schönborn im Fall von St. Pölten von sich aus  in die Öffentlichkeit ging und Bischof Krenn angriff. Im Fall von Linz, wo die Fakten des Liturgiemißbrauchs - immerhin das Zentrum unseres Glaubens! - offen auf dem Tisch liegen, ist jedoch kein Wort von ihm zu hören!? Kardinal Schönborn ist Metropolit von St. Pölten genauso wie von Linz und hat laut Can. 436 §1 "darüber zu wachen, daß der Glaube und die kirchliche Disziplin genau gewahrt werden...". Auch Bischof Kapellari, der in St. Pölten öffentlich von einem "Sumpf" sprach, der "trockengelegt" werden muß, schweigt auffällig zu den Vorgängen in Linz (Bischof Kapellari ist in der österreichischen Bi-schofskonferenz zwar für die Liturgie zuständig, nicht jedoch für Vorgänge in Priesterseminaren anderer Diözesen). Ist der Grund des Schweigens  aller(!) Bischöfe vielleicht, daß sie im Glashaus sitzen? - Es ist kein Geheimnis, daß  Liturgiemißbräuche nicht nur in der Diözese Linz verbreitet sind!

 

 

Die "neue" Pfarre St. Franziskus in Wels

Ein Aushängeschild der Diözese Linz - Auslöser für Aicherns Rücktritt?

 

Die Pfarre St. Franziskus entstand aus der Teilung der Pfarre Hl. Familie, wo der langjährige Generaldechant Msgr. KonsR Johann Bachmair Pfarrer ist. Der Kirchenbau gleicht in etwa der Form eines Schuhkartons. "Geleitet" wird die - im mehrfachen Sinn - neue Pfarre durch Diakon Franz Schrittwieser. "Moderator" ist GR Anton Achleitner, Vorsitzender von "Wir sind Kirche" Oberösterreich, ehemals Prämonstratenser im Stift Schlägl und Diözesan-Jungschar-Seelsorger. Den Fotos nach zu schließen ist Hochwürden Achleitner bei den Gottesdiensten wohl öfters abwesend.

Nitsch-Bilder aus Tabernakel entfernt

St. Franziskus ist eine in jeder Hinsicht wirklich moderne Pfarre. Unter anderem hat sie auch ein Internet-Portal und einen offenbar ganz rührigen Fotografen, der bei Festen und Feiern dabei ist, und ohne sich Schlimmes zu denken, die Fotos gleich ins Internet stellt. Das ging viele Monate gut, bis einmal jemand von kath.net zufällig dort reinschaute und so den Ball ins Rollen brachte. Freilich wurden sämtliche anstößigen Fotos umgehend vom Netz genommen, aber zu spät, es kam, wie es kommen mußte ...

Nun ist es sicherlich nicht so, daß es diese Art von "Gottesdiensten" nur in der Pfarre St. Franzsiskus geben würde, beileibe nicht! Aber wer macht in den anderen Kirchen schon Fotos bzw. wer geht überhaupt in solche Kirchen, wo die Laien "ihre" Gottesdienste feiern? Von Seiten der Diözese gab es offenbar bis heute keinerlei Beanstandung. Bischof Aichern hat am 29.5.2005 im Rahmen eines großen Festes die Kirche feierlich eingeweiht. Lediglich die "Kunstwerke" des Gotteslästerers Nitsch wurden aus dem Tabernakel wieder entfernt, nachdem die Proteste in der Öffentlichkeit doch zu laut geworden waren. 

Foto: Diakon Schrittwieser bei der "Dreikönigsmesse 2005". Man sieht einen Tonkrug, zwei Becher und den Diakon bei der "Wandlung" (oder wüßte ein Leser eine andere Deutung dieses Bildes?).

Foto: Hier ist Diakon Schrittwieser in Zivilkleidung offenbar bei der Lesung oder Predigt, während die "Pastoralassistentin" in "liturgischer Kleidung" am Altar - wieder mit Krug und Becher - wohl wartet, um mit "ihrer" Liturgie fortfahren zu können.

Foto: Diakon Schrittwieser teilt aus einem Korb Schwarzbrot aus. Links die (vielleicht etwas zu stark geschminkte) Pastorin, die einen Becher mit einem Getränk reicht.

Auffällig ist, daß auf keinem der oberen Bilder ein Priester zu sehen ist! Beim Betrachten der Fotos stellt man sich unwillkürlich die Frage, ob das, was in der Diözese Linz abläuft, wirklich noch katholisch ist!?

 Foto: Pastoralassistentin bei der Gabenbereitung. Rechts der Diakon, links der Priester

 

"Liturgiebörse" in der Diözese Linz

Systematischer Liturgie-Aufstand in Linz gegen Rom

 

Die Offizielle Diözesanwebsite bietet eine „Liturgiebörse“ mit Frauenpredigtunterlagen, die sich klar gegen liturgische Anweisungen der Kirche stellt – Alternativleseplan „Frauenperikope“ bereits in 20 Pfarren der Diözese - wird der Vatikan einschreiten?

Linz (www.kath.net, 11.1.2005): Wer auf der offiziellen Website der Diözese Linz surft, um sich über katholische Liturgie zu informieren, für den stehen die Zeichen auf Sturm. Angeboten wird dort unter anderem eine „Liturgiebörse“ mit fraglichen Inhalten, die jetzt für große Aufregung bei Katholiken sorgt. Die Börse wird von Pfarrer Arno Jungreithmair, Erwin Haslinger, Maria Haslinger und Johann Stockhammer betreut und will „den Austausch von liturgischen Impulsen“ fördern. „Damit sollen die vielen Liturgieengagierten landauf-landab in ihrer Arbeit unterstützt, ermutigt und in unterschiedlichster Weise angeregt werden. Die Impulse sollen einen gewissen Neuwert haben, d. h. sie sind nicht aus publizierten Unterlagen übernommen.“

Frauenpredigtunterlagen - die Heilige Geistin

Besonderen Anstoß erregt die Kategorie „Frauenpredigtunterlagen“. In einem „Predigthilfenbeitrag 33/04“ meinte die Linzer Pastoralassistentin Alexandra Freinthaler: „Gott ist die gute Hirtin aller Menschen, ihre Weisheit ist größer als die Weisheit aller Welt, niemand kann ihr die, die ihr in Liebe anvertraut sind, entreißen. Gott und ich, wir sind eins, in der Liebe, in unserer Hingabe, Leben für jeden Menschen dieser Welt zu spenden. Wir sind Feuer und Flamme für die Menschen, begleiten und beschützen sie, auf all ihren (Um-, Irr-, Krumm-,) Wegen." Im „Schluß-gebet“ meint sie dann: „Möge die heilige Geistin, die dich am Morgen mit einem Kuss aufweckt und dir zur Seite steht, durch alle Höhen und Tiefen deines Lebens hindurch, dich segnen.“ Die göttliche Ruach … Die Seelsorgerin Claudia Zethofer eröffnete den 1. Fastensonntag 2002 mit folgendem „Eröffnungsgebet“: „Wir beginnen diesen Gottesdienst. Im Namen der göttlichen Kraft, die all die Schönheit unserer Welt geschaffen hat. Im Namen Jesu Christi, der uns die Augen geöffnet hat, für die Liebe, die in uns und um uns ist. Im Namen des Heiligen Geistes – der göttlichen Ruach. Die uns verbindet und beieinander hält.“ Ein weiteres Projekt irritiert so manchen katholischen Gläubigen. Am 4. Februar 2005 soll der überarbeitete Alternativleseplan „Frauenperikopen“ nach einer Testphase von drei Jahren in 20 Pilotpfarren im Rahmen eines Studientages in der Diözese Linz präsentiert werden.

Geschlechtergerechte Sprache und liturgisches Gewand

 Die Seite „Frauenpredigtunterlagen“ wird von der Arbeitsgruppe „Liturgiereform aus Frauensicht“ betreut. Diese setzt sich unter anderem aus Mitgliedern der diözesanen Frauenkommission zusammen. Sie bietet Workshops an wie „Von Schwestern, Jüngerinnen & Co.“. Ziel ist eine „geschlechtergerechte Sprache in der Liturgie“ und einen „sinnvollen Ort von Frauen im Gottesdienst (der Rolle entsprechend, liturgisches Gewand)“ zu finden.

Das Ziel: Die volle Gleichstellung der Frau

Hinter diesen liturgischen Phänomenen steht die Bestrebung der offiziellen diözesanen Frauenkommission, Frauen in der Kirche wieder „sichtbar“ zu machen. Projekte wie diese sollen die Frauenkommission offenbar näher an ihr eigentliches Ziel bringen, nämlich eine „tatsächliche Gleichstellung von Frauen“. Auf der Website heißt es dazu: „Diese institutionelle Verankerung ist eine besondere Herausforderung für die Kirchenleitung und für die Frauenkommission, weil sie mit dem Anspruch struktureller Veränderung und letztlich mit dem Ziel tatsächlicher Gleichstellung von Frauen verbunden ist.“ Man dürfe „nicht der falschen Annahme erliegen, daß positive Einzelerfahrungen, wie die Einrichtung einer Frauenkommission und die Bestellung einer Frauenbeauftragten, bereits strukturelles Unrecht im Zusammenhang mit der Geschlechterfrage beseitigen“. Als Unrecht wird unter anderem bezeichnet, daß Frauen in der römisch-katholischen Kirche nach wie vor ausgeschlossen vom Diakonat und Priesteramt sind und Erkenntnisse der Feministischen Theologie als nicht relevant abgetan würden.

Klare Aussagen der Kirche

Vatikan: Homilie ist dem Priester und Diakon vorbehalten. Klare Worte für derartige liturgische Phänomene fand die im Frühjahr 2004 veröffentlichte vatikanische Instruktion „Redemptionis sacramentum“. Eine Laienpredigt kommt nicht in Frage, wird klargestellt. „Wie schon gesagt, ist die Homilie innerhalb der Messe wegen ihrer Bedeutung und Eigenart dem Priester oder Diakon vorbehalten“, heißt es in Kapitel 161. Die neue Instruktion lasse sich als „Gewissens-Spiegel“ lesen, erläuterte der Wiener Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn im April 2004. Sie sei eine „kritische Anfrage an alle Getauften in der Kirche, insbesondere aber an die Priester und Bischöfe. Ja, auch die Bischöfe sollen sich dieser Anfrage stellen, ob sie nicht da und dort ihre ‚Hausaufgaben’ vernachlässigt und ‚weggeschaut’ haben.“ Gläubige haben Recht darauf, daß Liturgie der Kirche gefeiert wird. Der Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz unterstrich, daß die Gläubigen ein „Anrecht“ darauf hätten, „dass die Liturgie der Kirche gefeiert wird und nicht subjektives Empfinden die Oberhand gewinnt“. Die Instruktion habe „rechtlichen Charakter“; das spiegle sich auch in ihrer Sprache wieder. „Notwendigerweise ist oft von ‚Missbräuchen’ die Rede, die es abzustellen gilt.“ Wie KATH.NET aus zuverlässiger Quelle erfahren hat, könnte sich demnächst auch die vatikanische Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung mit den liturgischen Auswüchsen in der Diözese Linz befassen. Die ersten Protestbriefe und Anfragen in dieser Causa sind bereits nach Rom abgeschickt worden.

 

Was ist  der Priester?

Vom Hl. Johannes-Maria Vianney, Pfarrer von Ars, Patron aller Pfarrer

 

Ein Mensch, der die Stelle Gottes vertritt, ein Mensch, der mit allen Vollmachten Gottes bekleidet ist. "Geht", sagt der göttliche Heiland zum Priester, "wie Mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch ... Mir ist alle Macht gegeben ... Lehrt alle Völker ... Wer euch hört, hört Mich; wer euch verachtet, verachtet Mich."

Wenn der Priester Sünden vergibt, sagt er nicht: "Gott möge dir vergeben." Er sagt: "Ich spreche dich los." Bei der heiligen Wandlung sagt er nicht: "Dies ist der Leib unseres Herrn." Er sagt: "Dies ist mein Leib." Der Hl. Bernhard sagt, daß uns alles durch Maria gekommen ist, man kann aber auch sagen, daß uns alles durch den Priester gekommen ist. Wenn wir nicht das Sakrament der Priesterweihe hätten, so besäßen wir nicht den lieben Heiland; denn wer ist es, der ihn in den Tabernakel dort setzt? Es ist der Priester. Wer ist es, der eure Seele beim Eintritt ins Leben aufgenommen hat? Der Priester. Wer nährt sie, um ihr Kraft zu geben für die Pilgerreise? Der Priester. Wer bereitet sie vor auf den Hintritt zu Gott, indem er diese Seele zum letzten Mal reinwäscht im Blute Jesu Christi? Der Priester, immer der Priester ...

Geht ihr zur allerseligsten Jungfrau oder zu einem Engel beichten, werden sie euch lossprechen? Nein. Werden sie euch den Leib und das Blut des Herrn reichen? Nein. Die heiligste Jungfrau kann nicht bewirken, daß die Hostie in ihren göttlichen Sohn verwandelt wird. Hättet ihr zweihundert Engel da, sie könnten euch nicht lossprechen. Ein Priester, so einfältig er auch sein mag, kann es; er kann euch sagen: "Geht in Frieden; ich vergebe euch."

Oh, wie ist der Priester etwas so Großes! Der Priester wird sich erst im Himmel begreifen. Begriffe man ihn auf Erden, so würde man sterben, nicht vor Schrecken, sondern vor Liebe ... Der Priester hat den Schlüssel zu den himmlischen Schätzen; er ist der Türhüter; er ist der Schatzmeister des Lieben Gottes, der Verwalter Seiner Güter.

Der Priester ist nicht Priester für sich; er gibt nicht sich die Absolution, spendet sich nicht die Sakramente. Er ist nicht Priester für sich, er ist es für euch. Nach Gott ist der Priester alles ... Laßt eine Gemeinde an die zwanzig Jahre ohne Priester, und sie wird die unvernünftigen Tiere anbeten ... Wenn ich einem Priester und einem Engel begegnete, so würde ich den Priester vor dem Engel grüßen. Der Engel ist ein Freund Gottes, der Priester aber Sein Stellvertreter ... Der Priester ist die Liebe des Herzens Jesu. Wenn ihr einen Priester seht, so denkt an unseren Herrn Jesus Christus.

Entnommen aus dem "Groschenblatt" 6/2005.

 

Dialog - das Zauberwort in der Kirche

Wie man besorgte Gläubige ruhigstellt

 

Es gibt noch eine Handvoll Katholiken, die sich mit dem heutigen Zeitgeist in der Kirche nicht abfinden wollen - sei es beim Mißbrauch in der Liturgie oder bei einer Irrlehre von der Kanzel. Allerdings sind die "Zeitgeister" meist sehr geschickte Taktiker und laden bei Beschwerden den Kritiker einfach zu einem Dialog ein. Natürlich denken sie meist nicht einmal im Traum daran, einen Mißstand abzustellen oder eine öffentliche Irrlehre öffentlich richtigzustellen. Aber der "Dialog" bringt für sie gleich mehrere Vorteile:

1. Das Gespräch findet meist unter vier Augen statt, also erfährt meist niemand sonst etwas davon.

2. Nachdem nichts schriftlich gemacht wird - wie etwa bei einem Briefwechsel - ist auch nichts von den Vorfällen dokumentiert.

3. Der "besorgte" Gläubige ist ruhiggestellt, weil man ja mit ihm gesprochen hat - er läßt die Angelegenheit dann meist auf sich beruhen.

4. Wenn die Gläubigen merken, daß dieser ewige Dialog in Wirklichkeit nichts bringt, dann geben die meisten auf und resignieren - und dann hat man sie endlich genau dort, wo man sie haben will!  

Ein Dialog kann aber nur dann einen Sinn machen, wenn der Gesprächspartner überhaupt gewillt ist, z.B. die Ordnung und Lehre der Kirche einzuhalten bzw. zu lehren. Leider ist das heute in der Kirche schon sehr selten der Fall. Wenn dieser Wille aber fehlt, was soll dann ein Dialog Positives bringen?  

Grundsätzlich gilt: Verfehlungen, die öffentlich begangen wurden, müssen auch öffentlich korrigiert werden!

 

"Eine Wissenschaft, die nicht so einfach ist, dass man sie auf der Straße jedem erklären könnte, ist nicht wahr!"

Max Plank, Nobelpreisträger (1858 - 1947)

 

Es gibt keine Materie an sich!

 

Als Physiker, also als Mann, der sein ganzes Leben der nüchternen Wissenschaft, der Erforschung der Materie diente, bin ich sicher von dem Verdacht frei, für einen Schwarmgeist gehalten zu werden. Und so sage ich nach meinen Erforschungen des Atoms folgendes: es gibt keine Materie an sich! Alle Materie entsteht und besteht nur durch eine Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und sie zum winzigsten Sonnensystem des Atoms zusammenhält. Da es im ganzen Weltall aber weder eine intelligente noch eine ewige (abstrakte) Kraft gibt - es ist der Menschheit noch nie gelungen, das heißersehnte Perpetuum mobile zu erfinden - so müssen wir hinter dieser Kraft einen bewußten intelligenten Geist annehmen. Dieser Geist ist der Urgrund aller Materie. Nicht die sichtbare, aber vergängliche Materie ist das Reale, Wahre, Wirkliche, (denn die Materie bestünde, wie wir es gesehen haben, ohne diesen Geist überhaupt nicht!), sondern der unsichtbare, unsterbliche Geist ist das Wahre. Da es aber Geist an sich nicht geben kann, und jeder Geist einem Wesen zugehört, so müssen wir zwingend Geistwesen annehmen. Da aber auch Geistwesen nicht aus sich selbst sein können, sondern geschaffen worden sein müssen, so scheue ich mich nicht, diesen geheimnisvollen Schöpfer ebenso zu nennen, wie ihn alle alten Kulturvölker der Erde früherer Jahrtausende genannt haben - GOTT.

Max Plank leitete mit Albert Einstein ein neues Zeitalter der Naturwissenschaft ein und prägte das physikalische Weltbild entscheidend um.

PS: Die Aussage in der Überschrift sei besonders unseren Theologen ins Stammbuch geschrieben - mit Blick auf die ganz einfachen und glasklaren Reden und Lehren Jesu!   

 

"Mit Trauer und Schande leben"?

Über die zahlreichen Gedenkfeiern zu "60 Jahre Kriegsende"

 

Politiker und hohe Kirchenvertreter werden nicht müde, sich für die Verbrechen der Nazi-Diktatur zu entschuldigen und versuchen, uns heute lebenden Österreichern eine "Erbschuld" dafür zuzuweisen. Freilich stoßen sie dabei im Volk auf ein weitverbreitetes Unverständnis. Zurecht, wenn man bedenkt, daß der Großteil der heutigen Bevölkerung vor 60 Jahren noch nicht einmal gelebt hat! Verbunden ist das ganze Thema mit einem großen Maß an Unwissenheit bis hin zur Geschichtsverfälschung, deren Ursachen sowohl im Schulunterricht als auch in den meisten Medienbeiträgen zur Hitler-Zeit liegen. Natürlich hat es Kollaborateure gegeben, auch viele Mitläufer und Unwissende. Aber keineswegs waren alle damals lebenden Österreicher "mitschuld" an der Katastrophe des 3. Reiches! Wir empfehlen Ihnen DIE WAHRHEIT Nr. 33 "Konzentrationslager Dachau - einmal anders gesehen". 

Unsere wahre Schuld: Die Abtreibung!

Geschichtsaufarbeitung kann aber nur einen Sinn machen, wenn wir daraus für die Gegenwart bzw. Zukunft unsere Schlüsse ziehen. Und hier liegt das wahre Problem: Unsere Politiker und Kirchenfunktionäre entschuldigen sich zwar für Verbrechen, welche von anderen Leuten vor vielen Jahrzehnten begangen wurden. Aber sie verschweigen, welch schwerer Sünden wir uns heute schuldig machen: Wir bringen unsere Kinder im Mutterleib um! Und das völlig dem heutigen Gesetz entsprechend.

Es werden nicht nur jedes Jahr zig-tausend Kinder bis zum 3. Schwangerschaftsmonat "straffrei" umgebracht, sondern, sofern der Verdacht besteht, daß das Kind behindert sein könnte, darf es bis zur Geburt - ganz legal - "entsorgt" werden!

 

Vermischtes

 

Priesterkandidaten weltweit verdoppelt

(www.zenit.org) Die Anzahl der Priesteramtskandidaten hat sich innerhalb von 25 Jahren weltweit fast verdoppelt: Waren es 1978 noch 64.000 Priesteranwärter, gab es 2003 bereits 112.000! Freilich sind die Kontinente in ihrer Entwicklung sehr unterschiedlich. Während in Asien und Afrika die Zahlen der Seminaristen stark steigen, zeigen sie in Amerika und Europa eine gleichbleibende bzw. fallende Tendenz.

Früher haben wir von Europa aus Missionare nach Afrika und Asien geschickt, demnächst werden die Priester von dort zu uns kommen (spätestens, wenn das  Geld für die Oberlaien nicht mehr da ist). So wird wahr, was der Heilige Apostel Paulus schreibt: "Im Augenblick soll euer Überfluß ihrem Mangel abhelfen, damit auch ihr Überfluß einmal eurem Mangel abhilft" (2 Kor 8,14).     

 

Rekord bei Kirchenaustritten

Im Jahr 2004 haben sich 52.000 Österreicher (im Jahr vorher: 40.000) bei ihrem Magistrat oder der Bezirkshauptmannschaft von der "Vereingung der Kirchensteuerzahler" abgemeldet. Wien führt die Statistik mit 1,3 % der Katholiken an (mehr als 14.000). Egal wie groß deren Bindung zum Glauben der röm.kath. Kirche noch war, eines ist Tatsache: Ohne die mittels weltlichem Gericht eingetriebene Kirchensteuer würde wohl kaum einer aus  der Kirche "austreten".

 

Kirchenbesucher-Statistik

(www.orf.at) In Österreich nimmt die Zahl der Sonntagsmeßbesucher - wie auch anderswo - rasant ab. Waren es 2002 noch 917.000,  so sank die Zahl 2003 auf 881.000, das ist ein Rückgang von 4% innerhalb eines Jahres!

Im Jahr 2004 hat man den Zählsonntag auf den 21.11., Christkönig, gelegt - an diesem Sonntag ist der Kirchenbesuch ja meist etwas besser als sonst, da gibt es vielleicht einige Jugendliche oder sonstige “Zusatzangebote”. Auffällig ist, daß man kaum mehr an neuere statistische Zahlen herankommt, weder in den Diözesen noch bei der Bischofskonferenz - sind die Zahlen wirklich so verheerend?

 

Diözese Linz setzt(e) auf Oberlaien

Nachdem die Priesterzahlen sinken und das Priesterseminar leer wurde, setzte die Diözese Linz zuletzt immer mehr auf die Oberlaien (“Pastoralassisten/t/in/en”, “Pfarrassisten/t/in/en” uam.). In der Personalplanung bis 2010, die noch unter Bischof Aichern erstellt wurde, sollten diese von heute 85 auf 136 aufgestockt werden (+60%). In der Diözese Linz gibt es seit vielen Jahren Pfarren, die von “Pastoralassistentinnen” geleitet werden (laut Jahrbuch 2005 sind es derzeit 30). Dies widerspricht zwar ganz klar dem Kirchenrecht, aber wer schert(e) sich in Linz schon drum? Generalvikar Mittendorfer wendet sich ausdrücklich gegen den Einsatz weiterer ausländischer Priester. Er wünscht sich vielmehr, dass die Zölibatsfrage “ernsthaft diskutiert wird”. In dieselbe Kerbe schlagen ja unentwegt u.a. Laienvertreter, Pfarrblätter und zuletzt auch der neue Bischof von Innsbruck, Manfred Scheuer. Man kann schon gespannt sein, ob der kommende Linzer Bischof hier eine andere Politik verfolgen wird.

 

Immer mehr Eheannullierungen

(www.zenit.org) In der katholischen Kirche werden immer mehr Ehen annulliert. Die Verfahren laufen innerhalb der Diözesen (nicht etwa in Rom): Im Jahr 2002 waren es weltweit 56.000 Anträge, wobei 46.000 stattgegeben wurde. Als Hauptgründe werden Simulation und Willensmangel angegeben.

Faktum ist, dass der Priester, der die Trauung vornimmt,  verpflichtet ist, vor der Ehe die Eignung und den Willen der Eheleute (z.B. für lebenslange Treue und Kinder) festzustellen. Im Zweifelsfall darf er die Trauung gar nicht vornehmen.

 

Deutsche Protestanten verkaufen die Hälfte ihrer Kirchen

(www.orf.at) Nach Einschätzung der Evangelischen Kirche in Deutschland werden 50 % ihrer Kirchen und Kapellen künftig nicht mehr für Gottesdienste gebraucht. In den neuen Bundesländern (ehem. Ostdeutschland) werden sogar weit mehr als die Hälfte überflüssig. Die Kirchen werden verkauft oder abgerissen. Allerdings will man sie (noch?) nicht an Muslime verkaufen, welche die Kirchen zu Moscheen umwidmen könnten.

Der Sonntags-Kirchenbesuch ist in den evangelischen Glaubensgemeinschaften noch erheblich geringer als bei den Katholiken.

 

Die tiefe Abneigung der LKZ gegen die "Brüder"

Seit vielen Jahren führt DIE WAHRHEIT einen Kleinkrieg gegen die Verfälschung des Wortes Gottes in der Linzer Kirchenzeitung ("Schwestern und Brüder" statt "Brüder" uam.). X-mal hat uns der Herausgeber, Pastoralamtsleiter Msgr. Willi Vieböck bereits schriftlich zugesagt, daß solches nicht mehr vorkommen wird.

Allerdings ist offenbar die Abneigung gewisser Redakteure der LKZ so groß, daß sie das Wort "Brüder" allein gar nicht schreiben können. Und so lassen sie halt jetzt, auch mitten im Text, wenn das Wort "Brüder" vorkommt, dieses einfach ganz weg. Allerdings, die "Linzer Saat" ist längst aufgegangen: Landauf, landab lesen heute brave Lektoren und auch manche Priester ihr "Schwestern und Brüder" und behaupten dann am Schluß der Lesung ohne rot zu werden: "Wort des lebendigen Gottes".

 

Ein ganz normaler Sonntagsgottesdienst-Teilnehmer

Von Rainer Becker, entnommen aus  www.kreuz.net am 9. Juni 2005

 

Seit zwei, drei Monaten lese ich auf kreuz.net – auf das ich nur zufällig gestoßen bin – interessiert mit. Der Artikel zur Sonntagsmesse hat mich bewegt, einen Kommentar zu schreiben. Im Grunde hat es schon aufwühlendere Themen gegeben. Die Artikel zur Abtreibung haben mir den Boden unter den Füßen weggezogen. Meine Güte, „imponiert“ mir unsere etablierte Presse!

38 Jahre lang war ich von unserer Gesellschaftsform überzeugt. Ich bin im Jahr 1967 geboren, meine Frau Anfang der 70er Jahre. Wir haben drei Kinder und leben in einem Dorf in Süddeutschland. Wir zählen hoffentlich nicht zu den desinteressiertesten oder ungebildetsten Mitmenschen in unserem Mitteleuropa. Aber eines muß ich gestehen: Erst jetzt – wenige Monate vor meinem 38. Geburtstag – fange ich langsam an zu verstehen, was mein Katholizismus, mein römisch–katholischer Glaube noch ist, beziehungsweise, was er nicht mehr ist. Dieses Zweite Vatikanische Konzil scheint mir wirklich gelungen zu sein!

Ich reime es mir heute folgendermaßen zusammen. Bis ungefähr 1990 war unser alter Pfarrer noch recht rüstig. In seinen Messen gelang es ihm, ohne gegen dieses Konzil zu verstoßen, die nötige Andacht, Ehrfurcht und Ergriffenheit zu vermitteln. In seinen Messen fühlte ich mich noch geborgen: das alte Liedgut, Ruhe, Demut – ein angenehmes, erfüllendes Gefühl des Friedens, ein In–sich–gekehrt–Sein. Doch dann nahm die andere Neue Messe, die noch neuer ist, überhand. Das geht bis zu lauten, amelodischen Feten. Dafür möchte ich aber nicht in die Kirche gehen. Immer wenn ich Feten wollte, bin ich auf Festanlässe oder in die Disco gegangen. Lachen Sie nicht! Ich bin mit mir sogar ins Hadern geraten: „He, du hochmütiger Kerl. Wie kannst du nur auf solche Oberflächlichkeiten beharren: Musik, Stil, ruhige, stille, andächtige Ehrfurcht. Gott ist überall, nicht nur in der Form, die du dir wünschst.“ Dann fand ich immer mehr Ausreden – die viele Arbeit, die Kinder… –, um auf die Sonntagsmesse bzw. auf die sonntägliche Fete zu verzichten.

Aber dieses Konzil – oder seine Auslegung? – ist noch viel besser! Meine Mutter – Jahrgang 1931 – ist (hoffentlich) noch eine gute Katholikin. Sie besucht, soweit es Ihr noch möglich ist, die tägliche Messe. Sie nimmt an jeder Andacht und an jedem Rosenkranz in unserer Pfarrkirche teil. Irgendwann zum Ende der diesjährigen Fastenzeit habe ich ihr gegenüber die Fastenregeln aus dem Katechismus – ich habe hier im kreuz.net zwei, drei Sätze dazu gelesen – erwähnt. Was war ihre gutgemeinte Antwort dazu? „Katechismus, aber den gibt’s doch seit dem Konzil nicht mehr!“ Hut ab. Dieses Konzil scheint wirklich gelungen zu sein!

Ich bin die ganze Zeit davon ausgegangen, daß wir noch eine (einigermaßen) gute, katholische Familie sind. Die Zahl dieser „einigermaßen guten Katholiken“ ist in unserem Dörflein schon schwindend klein. Du lieber Gott – so langsam erkenne ich, daß es für uns schon kaum mehr zum Protestantismus langt. Unglaublich – was ist besser gelungen als dieses Konzil?

Eine ehrlich gemeinte Frage: Was ist unser Katholizismus noch wert? Was sollen wir machen? Meine älteste Tochter geht voraussichtlich in vier Jahren zu ihrer Erstkommunion. Dürfen wir uns das Thema der Erstkommunion–Messe aussuchen? Steine, Brücken, Bäume? Sonstwas? Vielleicht Rennautos, Michael Schumacher? Bei den letzten Worten bin ich leicht grantig geworden. Sehen Sie mir bitte meine vielleicht unangebrachte Polemik nach. Aber ich muß gestehen: Ich bin aufgewühlt. Wie soll das alles weitergehen? Wie soll ich meine Kinder erziehen? Mir fehlt offen gesagt die Orientierung.

Vielleicht dürfte ich zu diesem Thema nichts schreiben, nicht einmal meine Meinung äußern, denn mein religiöses Wissen tendiert gegen Null, wie ich – zu meiner Schande – erst jetzt merke. Im Religionsunterricht hat man uns alles mögliche beigebracht, nur nichts über unseren römisch–katholischen Glauben. Diesen Mangel habe ich nie empfunden und darum autodidaktisch nichts zu seiner Behebung getan. Ich bitte um Nachsicht, wenn mich mein fehlendes Wissen zu falschen Schlüssen führt. Ich habe geschrieben, was ich empfinde.

Respekt, Respekt vor jenen, die sich die neuen Zeiten haben einfallen lassen. Wenn ihr Ziel die Entchristlichung war, haben sie ganze Arbeit geleistet. Soviel erkenne ich jetzt. Das Schlimmste daran? Dieses Konzil bzw. seine Auswirkungen / Auslegungen haben nicht nur mir und meiner Familie die Orientierung geraubt. Die Orientierung scheint der ganzen katholischen Welt abhanden gekommen zu sein.

 

Großkundgebung: Initiative Recht auf Leben

Bei strömendem Regen fand in Linz die Kundgebung anläßlich des 30-jährigen Bestehens der "Fristenlösung" in Österreich statt. Die Veranstaltung war am Hauptplatz geplant, wo vor genau 30 Jahren 20.000 Menschen gegen die Abtreibung demonstriert hatten. Die Kundgebung war Monate vorher bei den Behörden angemeldet und genehmigt worden. Zwei Tage vor der Veranstaltung zogen die Linzer Behörden jedoch ihre Genehmigung zurück und zwangen die Veranstalter, auf den Domplatz auszuweichen. Fadenscheinige Begründung: Es fände noch eine andere Veranstaltung am Hauptplatz statt (die allerdings überhaupt nicht gestört hätte). Die Veranstalter wollen nun den Volksanwalt einschalten.  

Abschluß der Veranstaltung war eine Messe im Linzer Dom - wenigstens dort durften die Lebensschützer noch hinein! Mit dabei waren erfreulicherweise auch etwa 30 Priester. Und die Linzer Kirchenzeitung (wie auch das ÖVP-Organ Linzer Volksblatt) verschweigt - vorher und nachher - solche Veranstaltungen natürlich.

 

Aktion „Kirchenbeitrag für Priesterbruderschaft St. Pius X.“

 

Allgemeines:

Die Aktion „Kirchenbeitrag für Priesterbruderschaft St. Pius X.“ wurde für die  traditionsbewußten Katholiken der Römisch-katholischen Kirche ins Leben gerufen, die mit ihrem Kirchenbeitrag nicht weiter jene Funktionärsschicht in der Kirche finanzieren möchten, welche die Kirche von innen zerstört. Die Aktion soll aber auch für jene Gläubigen sein, die lediglich das Bedürfnis haben, die Hl. Messe im überlieferten tridentinischen Ritus zu fördern. Ihnen soll es ermöglicht werden, den gesamten Kirchenbeitrag ersatzweise der Priesterbruderschaft St. Pius X. (die sich vorbehaltlos an der 2000-jährigen Tradition unserer Römisch-katholischen Kirche orientiert) zukommen zu lassen.

 

Rechtliches:

Da noch nicht alle Rechtsfragen vollständig ausjudiziert sind, hat Mag. Ewald Stadler die genannte „Kirchenbeitragsaktion“ kreiert, um die Rechtsfragen sowohl im eigenen als auch im Namen der Mitstreiter gerichtlich klären zu lassen. Bisher haben es die diözesanen Finanzkammern allerdings wohlweislich vermieden, mit Klagen gegen Gläubige vorzugehen, die sich der Aktion angeschlossen haben; es wurde noch kein Einziger geklagt!

Unter der Voraussetzung, daß der volle Kirchenbeitrag ersatzweise auf das Konto 3400010918 lautend auf „Verein der Freunde der Priesterbruderschaft St. Pius X.“ bei der Bank und Sparkassen AG Waldviertel-Mitte (BLZ 20272) überwiesen wird, übernimmt Mag. Ewald Stadler im Falle einer Klage durch die zuständige Diözesanfinanzkammer die kostenlose rechtliche Vertretung. Diese Vertretung erfolgt unabhängig von der Funktion des Mag. Stadler als Volksanwalt und wird auch dann weiter stattfinden, wenn seine VA-Tätigkeit beendet sein sollte.

Beim angegebenen Konto handelt es sich um ein „Treuhandkonto“. Das heißt, daß das Geld dort einstweilen treuhänderisch verwaltet wird und der einbezahlte Betrag - für den Fall, daß der Klage einer Diözesanfinanzkammer doch stattgegeben würde - jederzeit zurücküberwiesen wird, sodaß keine Gefahr besteht, den Geldbetrag möglicherweise zweimal bezahlen zu müssen. Nach dem Verstreichen der allgemeinen Verjährungsfrist von 3 Jahren verbleibt der geleistete Betrag endgültig bei der Priesterbruderschaft, weil er dann von der jeweiligen Diözesanfinanzkammer - auch im Klagswege - nicht mehr eingetrieben werden kann.

 

Vorgangsweise:

- Formlose Erteilung einer schriftlichen Bevollmächtigung an Mag. Ewald Stadler (3492 Grafenegg, Hauptstraße 15A), um sie im Fall des Falles vor der Finanzkammer der Diözese vorlegen zu können.

- Zusendung einer Ablichtung des Erlagsscheines, aus dem hervorgeht, daß der fällige Jahres-Kirchenbeitrag zur Gänze (keine Teilleistungen an andere kirchliche Einrichtungen!) an die Priesterbruderschaft St. Pius X. überwiesen wurde, sowohl an

a) Mag. Ewald Stadler, p.A. A-3492 Grafenegg, Hauptstraße 15A als auch

b) an die zuständige Finanzkammer Ihrer Diözese mit dem Hinweis (bitte dabei nicht vergessen, Ihre Kirchenbeitragsnummer anzuführen!), daß Sie beabsichtigen, die Kirchenbeiträge auch künftig an die Priesterbruderschaft St. Pius X. zu bezahlen.

c) Übersendung von allfälligen Mahnschreiben an Mag. Stadler.

 

Ausblick:

Sollten Klagen gegen Gläubige stattfinden, die sich an dieser Kirchenbeitragsaktion beteiligt haben, so ist jedenfalls geplant, mit entsprechendem Medienecho ein Volksbegehren zur Abschaffung der Exekutierbarkeit des Kirchenbeitrages zu starten.

 

Rückfragen:

Für Rückfragen steht Ihnen Dr. Gerhard Staudinger gerne unter (0664) 82 57 606 zur Verfügung.

 

Diözese Linz: Kein Neupriester

(kath.net, LKZ) In diesem Jahr wird in der Diözese Linz kein einziger Diözesanpriester geweiht. Dies geschah bisher in der 220-Jährigen Geschichte der Diözese Linz, mit gut 1 Million Katholiken, nur 1934 und 1936 (damals wegen Verlängerung des Theologiestudiums). Auch nächstes Jahr wird es wahrscheinlich in Linz keine Priesterweihe geben.

Bezeichnend ist, daß die Verantwortlichen die Gründe für die katastrophale Lage beim Priesternachwuchs überall suchen, nur nicht im derzeitigem System der Diözese Linz. Regens Pumberger vom Linzer Priesterseminar meint z.B., unsere "Gemeinden" sind zu wenig lebendig, strahlen für Jugendliche zu wenig Lebendigkeit aus. Soll wohl heißen: Schuld sind die draussen in den Pfarren, aber nicht die Strukturen der Diözese.

Kommentar: Wenn man Laien (Frauen und Männer) über Priester setzt und ihnen noch erheblich mehr Gehalt gibt, ist das sicherlich nicht gerade ein Anreiz für einen jungen Mann, hier Priester zu werden!

 

 

 

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